ich melde mich nun auch endlich wieder, nachdem ich das, was zwischen dem 09. und 13.05.2013 passiert ist, verdaut habe und wieder in den Alltag zurückgekehrt bin.
Nun ist er genau drei Wochen her, der Tag, an dem alles begann. Aber fangen wir lieber von ganz vorne an:
Donnerstag, 09.05.2013
Und da sitzen wir. Auf der schier unendlichen Bühne. Gegenüber dem schier unendlich großen Saal. Es geht gleich los. Die Jury sitzt uns gegenüber. Alles ist mucksmäuschenstill. Kein Lüftchen fegt das sich anstauende Wasser von meiner Stirn. Meine Finger zittern immer stärker. Warum geht es denn nicht los? Ich schaue mich um. Wo sind die anderen? Die Jury trommelt ungeduldig mit den Fingern. Der Saal drückt mich nieder. Das Trommeln kommt immer näher. Mein Herz klopft, mein Puls rast, meine Finger zittern so heftig, dass ich sie nicht mehr auf den Tasten halten kann. Der Saal wird immer dunkler, immer bedrohlicher. Das Publikum wird unruhig, die Jury auch. Ich mit bebendem Körper gegenüber. Wo sind nur die bekannten Gesichter? Plötzlich steht ein Mann auf. Er kommt immer näher. Er bewegt seine Arme, als würde er mich wegscheuchen wollen. Ich versuche mich zu bewegen - es geht nicht. Er kommt immer näher. Der Saal ist fast schwarz. Und ich falle ...
Ich wache auf. Panisch und schweißgebadet. Ein Traum. Ich freue mich darüber. Gleichzeitig steckt mir die Angst immer noch in den Knochen. Ich stehe kurz auf, lege mich wieder hin. Ein Blick auf die Uhr - es ist gerade mal 3:45 Uhr. Ich schlafe sofort wieder ein. Diesmal ganz ruhig.
Gegen 6:30 Uhr stürmt meine Mama in mein Zimmer, zieht die Jalousien hoch und öffnet die Fenster. "Aufstehen! Heute geht’s los!" Oh ja, heute ist es soweit. conAmici und VIVAccordia plus Groupies machen sich auf zum World Music Festival nach Innsbruck (ich hatte es euch hier schon einmal beschrieben). Also schnell frühstücken, frisch machen und die letzten Sachen in den Koffer schmeißen. Unser Gepäck plus mein Schatz und ich werden netterweise mit dem Auto zum Parkplatz gebracht, wo bereits der große Reisebus auf uns wartet. Der Rest hat einen schönen Spaziergang unternommen (ist ja nicht weit).
Wir sind nicht die ersten, die sich schon 8:45 Uhr am Sammelpunkt angefunden haben. Die meisten haben wie ich noch Schlafsand in den Augen. Der Platz füllt sich. Es wird sich freudig begrüßt, Umarmungen ausgetauscht und über dies und das geplaudert.
Kurz nach 9 Uhr (also ziemlich pünktlich) können wir auch schon losfahren.
Die Busfahrt war zum Glück super angenehm. Mit conAmici wurde ganz vorne gequatscht, gelesen, gespielt und gelacht. Zwischendurch konnte auch ich meine Augen schließen und die Ruhe vor dem Sturm genießen.
Die Ankunft in der Jugendherberge war ganz unspektakulär. Sachen einsammeln und aufs Zimmer bringen. Danach gab es Abendessen und eine Probe für VIVAccordia, die ich in der 3. Stimme unterstütze. Zum Schluss landeten wir erschöpft im Bett, gespannt, was die nächsten Tage bringen würden.
Unsere Jugendherberge - einfach, aber schön gemütlich :)
Das schöne Wetter verschwand übrigens schon am nächsten Tag ...
Freitag, 10.05.2013
Der Tag hat heute seinem Namen alle Ehre gemacht. Wir waren sehr froh, dass wir heute noch nicht spielen mussten. So konnten wir morgens nach dem Frühstück noch einmal proben. Danach ging es zum Raiffeisensaal, wo conAmici morgen spielen wird. Wir hören uns einige Ensembles aus unserer Kategorie an und sind erstaunt, wie vergleichsweise jung wir eigentlich noch sind. Die Stücke sind durchmischt. Eins fand ich richtig gut, ein anderes werde ich hoffentlich nie(!!) spielen ^^
Im Foyer des Kongresszentrums haben sich unsere beiden Gruppen verewigt :)
Zurück in der Jugendherberge gibt es Abendbrot und eine letzte Probe vor unserem Wertungsspiel am nächsten Tag um 9 Uhr. Da es so gut geklappt hat (wir hätten auch so vorspielen können), wollten wir doch noch eine schieflaufende Generalprobe haben. Ein bisschen Aberglaube tut auch mal gut ;)
Also werden der 1. und 4. Satz unserer Suite "Transylvania" auswendig gespielt. Viel ist bei mir hängen geblieben, aber wenn man bei manchen Abschnitten ein Mal raus ist, ist das Reinkommen umso schwerer. Wir konnten also beruhigt auf unsere Zimmer gehen. Für Saro, unseren Bassman, meinen Schatz und mich war aber noch lange nicht Schluss. Ganz in Ruhe duschen und dann wurde noch etwas über den nächsten Tag sinniert. Irgendwann ging dann aber auch bei uns das Licht aus.
Samstag, 11.05.2013
Heute ist es soweit! Heute ist der Tag, auf den wir die vergangenen Monate (im letzten haben wir ausschließlich unser Stück geprobt) mit sehr viel Zeit und Leidenschaft hingearbeitet haben. Um 8 Uhr gab es Frühstück, wobei ich persönlich nur ein halbes Brötchen, mehr oder weniger anstandshalber, gegessen habe und meinen Kakao auch nicht wirklich genießen konnte. Die Nacht war einfach zu kurz und die Aufregung zu groß. Mir wurde schlecht. Jetzt schnell alles einladen, sich im Bus versammeln und los ging's zum Raiffeisensaal. Dort hatten wir zum Glück genug Zeit, um uns "einzuleben", denn wir sind heute der erste musikalische Eindruck, den die Jury hat.
Notenständer werden aufgebaut, Stühle hin und her geschoben, Noten noch einmal sortiert (alle sind da!). Und dann saßen wir da. Und auf einmal wurde mir wieder schlecht. Ich dachte an meinen Traum, aber wischte die Gedanken schnell wieder weg. Negative Einflüsse kann ich jetzt am wenigsten gebrauchen. Ein Glück, dass wir unsere Ärztin in spe in der 3. Stimme dabei haben. So bauten wir nach und nach durch autogenes Training (Hände zur Faust ballen/Füße krallen, atmen, lösen) und Gelächter über die schönen Umschreibungen dabei unsere große Anspannung ab.
So traf die Jury uns an: entspannt und fröhlich. Perfekter erster Eindruck ;)
Die Jury traf nach und nach ein, wir bekamen ein Kompliment von der, übrigens sehr netten, Moderatorin, dass wir ja soooo entspannt wirken. Danke Steffi ♥
Die vorderen Reihen im Publikum wurden von unseren Groupies samt VIVAccordia komplett ausgefüllt und so wuchs auch die Sicherheit in mir.
Und plötzlich ging alles ganz schnell. Akkordeons aufsetzen, Noten angucken, Viv angucken und spielen. Alles klappte wie am Schnürchen. Vor allem nachdem der Anfang vom zweiten und der Übergang vom dritten zum vierten Satz so gut geklappt haben, war ich schon total zufrieden. Lustigerweise musste ich in der ersten Hälfte des vierten Satzes spontan denken "Juhuu, gleich ist es geschafft!". Darauf folgte ein "Klappe Hirn, wir haben noch ein paar Takte vor uns!".
In den letzten Zügen zogen wir unsere Akkordeons noch einmal richtig auf. Es wurde immer lauter und lauter. Der letzte Ton hat gekracht! Wir stehen auf und ich muss mir einen spontanen Heulkrampf unterdrücken. Der Saal tobt, wir grinsen erleichtert und völlig fertig in Richtung Groupies und Jury. Das war er, unser Moment!
Ich habe beim Bearbeiten mal rangezoomt - ich sehe schrecklich fertig aus ;)
Jetzt huschen wir schnell aus dem Saal, hinunter in den Vorbereitungsraum, wo wir unsere Rucksäcke etc. abgestellt haben. Dort fallen wir uns heulend in die Arme. Die ganze Anspannung fällt ab. Mit einem super guten Gefühl, dass uns auch das Urteil der Jury bei der Preisverleihung am morgigen Tag nix mehr anhaben kann, setzen wir uns kurz zurück in den Saal.
Im Messesaal haben wir uns dann noch ein paar Erwachsenenorchester angehört, unter anderem auch unsere Freunde aus Irland :)
Zurück in der Herberge gibt es Mittagessen und danach wird für VIVAccordia fleißig geprobt. Für mich wächst damit noch mal die Anspannung, aber das schlimmste ist ja schon überstanden. Es wird sich nochmals schick gemacht und mit dem Bus geht es zur Messehalle.
Schnell noch ein Orchesterfoto vor der Messehalle und auf geht's!
Der Saal, in dem VIVAccordia der Jury zeigen soll, was sie draufhaben, ist um einiges größer als der für conAmici. Damit steigt die Nervosität noch ein bisschen. Schaffen wir es, diesen großen Saal überhaupt mit Musik zu füllen? Die "Kleinen" sind total hibbelig während aufgebaut wird. Ausrufe wie "hier fehlt ein Hocker" oder "wo sind meine Noten" sorgen nicht gerade für eine entspannte Atmosphäre.
VIVAccordia sitzt endlich. Die Jury kommt herein, denn es gab eine Pause. 16 Uhr spielen die Schüler im Alter von 10 bis 14 Jahren. In einer Kategorie, für die sie eigentlich noch viel zu jung sind. Normalerweise Schülerorchester mussten sie aber durch den Schlagzeuger (+21 Jahre ;) ) als Jugendorchester antreten.
Es kehrt Ruhe ein. Die Schüler sitzen total vorbildlich und gesittet auf ihren Plätzen und warten auf Vivs Zeichen. Ich bin erstaunt. Die kleinen Chaoten können doch schon ganz schön erwachsen sein.
Und los geht's. Alles klappt wunderbar. VIVAccordia erzeugte einen Klang, nein eine Musik, die in der gesamten ersten Zuschauerreihe zu Tränenausbrüchen rührte. Ganz stolz, mit diesen jungen Talenten auf der Bühne zu sitzen, stand ich unter tosendem Applaus zusammen mit ihnen nach dem letzten Ton auf. Überall nur strahlende Gesichter!
Wieder wird alles zusammengepackt, geheult, gejubelt und schließlich geht es zurück in die Jugendherberge zum Abendbrot. Danach huschen alle auf ihr Zimmer, holen kurz Luft und machen sich hübsch für den Abend der Nationen. Einen kleinen Vorgeschmack auf unsere gemeinsame Party morgen Abend gab es schon einmal. Ich saß (bzw. stand irgendwann) mit ein paar Mädels von VIVAccordia und meinem Bruder im Flur und wir tanzten und sangen schön ausgelassen zu Party-Hits des Jahres ;)
Der Abend der Nationen war wie jedes Jahr (ich habe ihn ja schon erleben dürfen) ein Genuss, ein Fest für alle Sinne. Wie immer landete conAmici (jetzt erstmals als Ensemble) vorne an der Bühne bei Hohnerklang und Accollage, wir tanzten uns die Füße wund und die überflüssigen Kilos, die wir durch das leckere Essen angesetzt haben, vollständig runter. Ich habe mich übrigens nach Innsbruck auf die Waage gestellt und habe sagenhafte 2,5 kg weniger gewogen, die ich sogar bis heute gehalten habe :)
Zwischendurch schnupperten wir auch bei anderen Besetzungen, kehrten dann aber doch voller Partylaune zu Hohnerklang zurück.
Und wer jetzt behauptet, Akkordeonmusik wäre langweilig, kommt bitte im Mai 2016 mit nach Innsbruck und rockt mit uns den Abend der Nationen ;)
Sonntag, 12.05.2013
Der zweite langersehnte Tag beginnt. Heute findet die Preisverleihung in der Innsbrucker Olympiahalle statt. Nach dem Frühstück, welches für mich persönlich wieder etwas schmaler ausfiel, ging es mit dem Bus dorthin. Nach langem Warten konnten wir endlich hineinstürmen und uns tolle Plätze sichern. Es ist ein tolles Gefühl, überall diese bunten Farbkleckse zu sehen, die sich aus der Einheitskleidung aller Orchester ergeben. Fahnen werden geschwenkt, Banner angeklebt und Rasseln und Tröten geben den Ton an. Und mittendrin natürlich conAmici und VIVAccordia. Unsere liebe Viv mussten wir als Leiterin bzw. Dirigentin leider nach unten abgeben, wo sich ebenfalls alle anderen Leiter ansammeln müssen. Untermalt vom Orchester Hohnerklang schoss die Anspannung mal wieder in die Höhe.
Vor Aufregung habe ich leider nur dieses eine Foto gemacht ^^
Welche Kategorie sind wir denn? Wann werden wir aufgerufen? Hoffentlich haben wir wenigstens ein ausgezeichnet!
Es geht nämlich bei den Wertungen um Punkte:
0-10 Punkte Prädikat "mit Anerkennung"
11-20 Punkte Prädikat "gut"
21-30 Punkte Prädikat "sehr gut"
31-40 Punkte Prädikat "ausgezeichnet"
41-50 Punkte Prädikat "hervorragend"
Zuerst war conAmici dran - Kategorie "Erwachsenen-Ensemble Amateure Oberstufe". Wir standen stramm. Zum Sitzen wären wir wohl auch viel zu unruhig gewesen. Ziel war mindestens Top 10, schließlich traten ja insgesamt 14 Ensembles gegen uns an. Ich erträumte mir maximal Platz 3, verwarf aber jegliche Spekulationen, um einer eventuellen Enttäuschung entgegenzuwirken.
Platz 15 ...
Platz 14 ...
Platz 13 ...
Platz 12 ...
Platz 11 ...
Platz 10 ... Mir wird langsam ganz schön mulmig im Bauch. Ist das jetzt wahr?
Platz 9 ...
Platz 8 ...
Platz 7 ... hier geht es endlich mit dem Prädikat "ausgezeichnet" weiter. Erleichterung pur!
Platz 6 ...
Platz 5 ... ich beginne zu weinen. Ahne etwas, ich zitter und kann nur schwer Schluchzer unterdrücken
Platz 4 ...
Platz 3 ... Stille! Die Moderatorin redet leise mit einer anderen Dame. Was ist da los? War was falsch? Wurden wir vielleicht auf dem letzten Platz vergessen?
Plätze 2 ... Erleichterung²! Es wurden zwei Zweite vergeben ;)
Aber stopp! Das heißt ja ... Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah
"Der erste Platz mit 43,6 Punkten "hervorragend" und einem Pokal geht an conAmici!"
Ich breche heulend in den Armen von meinem Schatz zusammen. Alle Dämme brechen. Auch bei den anderen Amici gibt es kein Halten mehr. Wir hüpfen auf und ab, umarmen uns, heulen, lachen, schreien uns die Seele aus dem Leib. Wir gehen durch die Reihen auf den Gang zwischen den Sitzblöcken. Dort fallen wir uns nochmal in die Arme und werden umringt von unseren strahlenden Groupies und VIVAccordia, die alle aus dem Häuschen sind.
Immer wieder kommen die Tränen hoch. Ich sehe meine Eltern und meinen Bruder. Völlig aufgelöst umarme ich sie. Ich bin überglücklich. Es passiert wirklich!
In der nächsten kleinen Pause rasen wir runter zu Viv und umarmen uns und heulen nochmals.
Der Pokal und die Urkunde sind so wunderschön und doch so irreal in diesem Moment. Das können doch nicht wir sein, denke und sage ich immer wieder ...
Jetzt ist VIVAccordia dran. In der Kategorie "Jugendorchester Elementarstufe" haben sich insgesamt 4 Orchester der Jury gestellt. Auch hier ging es wieder:
Platz 4 ...
Platz 3 ... nicht VIVAccordia? Was?
"Platz zwei mit 37 Punkten "ausgezeichnet" geht an VIVAccordia aus Berlin"
Juhuuu! Wieder heulen, wieder umarmen und wieder jubeln. Wir schreien uns die Seele aus dem Leib.
Die Schüler stürmen voller Euphorie runter zu Viv, die zum zweiten Mal heute völlig fassungslos da unten steht und die Tränen nicht zurückhalten kann.
Mit dem Titel "We are the champions" von Queen stellt Hohnerklang nun unseren Siegersong, unsere Innsbruck-Hymne ♥
Nachdem wir also völlig fertig und aufgekratzt samt Gruppenfotos im Bus gelandet sind, geht es nach einem kurzen Stopp beim gelben M zu den Swarovski Kristallwelten. Ich war schon vor drei Jahren dort gewesen, aber diese funkelnden Steine sind jedes Mal aufs Neue faszinierend. Schlussendlich im riesigen Shop angekommen, habe ich mich dann aber doch einfach nur ganz erschöpft auf einen freien Wartesessel fallen lassen. So ein aufregender Vormittag zieht stark an den Nerven!
Das Außengelände konnten wir (un)wetterbedingt nicht genießen ...
Zurück in der Jugendherberge schlingen wir unser Abendessen hinunter, denn ab 20 Uhr sollen unsere Erfolge gefeiert werden. Wir sind immer noch so stolz auf uns, deswegen ist es im Essensraum entsprechend laut.
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal hervorheben, dass sich VIVAccordia definitiv nicht schämen braucht, auch wenn es in Augen mancher "nur" ein zweiter Platz und "nur" das zweitbeste Prädikat geworden ist. Für das erste Mal Innsbruck ist das echt ein Kracher und selbst viele "alte Hasen" schaffen das nicht. Außerdem muss man ja auch noch Ziele für die nächsten Male haben ;)
Ich selbst war ja nun schon zum dritten Mal beim World Music Festival, habe beim zweiten Mal zum ersten Mal in einem Orchester mitgespielt und damit den 3. Platz geholt.
Bei unserer Aftershow-Party wurden für das traditionelle Anstoßen viele, viele Reden geschwungen. Viele brachen wieder in Tränen aus - ich natürlich mittendrin ^^ - und die Sätze von unserem Schlagzeuger wird bestimmt nicht nur mir für immer im Gedächtnis (oder zumindest für immer auf diesem Blog) bleiben:
"Ich bin dieses Jahr zum 8. oder 9. Mal in Innsbruck, aber ich hatte noch nie den ersten Platz. Ihr solltet euch klar machen, dass ihr euch gegen Leute durchgesetzt habt, die schon jahrelang im Geschäft sind. Die schon gewonnen haben und richtig gut sind, aber auch die, die sich für besser halten als sie sind."
Die Tränen kullern noch einige Male. Es wird getrunken, gegessen, gelacht, erzählt. Immer und immer wieder spielen wir Wertungsspiel und Preisverleihung vor unseren geistigen Augen ab. Es ist einfach zu schön, um wahr zu sein ♥
Montag, 13.05.2013
Heute heißt es Abschied nehmen. Es ist ein blöder Moment. Man hat jetzt so lange dafür geackert, hat sich die Finger wund gespielt, hat bei der Preisverleihung Blut und Wasser geschwitzt und wurde auch großzügig dafür belohnt. Aber auf einmal ist alles vorbei. Plötzlich sind diese zauberhaften Tage passé. Adieu, Innsbruck, bis in 3 Jahren!
Zu Hause angekommen schlüpfe ich schnell ins Bett.
Es war ein einzigartiges Erlebnis und ich muss gestehen, ich habe schon wieder zwischendurch geweint, als ich diese ganzen Momente niedergeschrieben habe. Ich habe es auch jetzt, drei Wochen danach, immer noch nicht richtig realisiert und bin einfach unbeschreiblich überglücklich, das ich Teil des ersten Preisträgers conAmici sein darf und das auch VIVAccordia mich so unkompliziert in ihre Mitte aufgenommen hat.
Ich könnte immer noch die ganze Welt umarmen. Ich habe immer noch ein breites Honigkuchenpferd-Grinsen im Gesicht, wenn ich anderen davon erzähle.
Ich liebe euch ♥



















